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(Audio-)Steckverbinder

Steckverbinder dienen zum Trennen und Verbinden von Leitungen. Weltweit existieren viele genormte Steckverbinder. In diesem Artikel werden die wichtigsten Stecksysteme für Audio-/Studiotechnik aufgeführt.

Synth-Science --- Logo Audio Buchsen

Unterschieden werden Steckverbinder einerseits durch die Normen für die geometrische Form von Steckern, Buchsen, Kupplungen und andererseits Normen für das elektrische Signal, das über Kabel und Steckverbinder übertragen wird.

Die wichtigsten die hier zu nennen sind: Chinch, DIN, Klinke, XLR, Speakon, Toslink,..

Cinch: getrennt jeweils für rechtes und linkes unsymmetrisches Stereosignal
DIN: Dioden-Stecker/Buchsen Mono- und Stereovarianten, veraltet, werden auch für andere Zwecke eingesetzt (z.MIDI)
Klinkenstecker: sind 2-polig für Monosignal und 3polig für Stereosignal
TOSLINK: optische Steckverbindung
XLR: im Tonstudio- und Bühnenbereich
Speakon: Lautsprechersteckverbinder

(Modularsynthesizer-)Steckverbinder

Es können jedoch auch andere Stecksysteme verwendet werden, wie in dem Modularsynthesizer geschehen. Hier werden Laborsteckverbinder verwendet, also einadrige Verbindung, ohne Abschirmung, aber mit vielen Vorteilen beim Einsatz als Modular-Synthesizer-Patch-Kabel.

Synth-Science ---Logo Bananen Buchsen

Ein Bananenstecker (eigentlich 4-mm-Federstecker) ist ein primär für Elektrolabore konzipierter Steckverbinder für geringe bis mittlere elektrische Ströme und kleine Spannungen. Seinen Namen verdankt er der Bananenform des Blattfederelementes, mit dem der Stecker relativ fest, aber dennoch ohne Werkzeug lösbar, in der Buchse festsitzt. Die Buchse muß dabei einen Durchmesser von 4 mm besitzen, der Stecker ist durch das Federelement in seinem Durchmesser um mehrere Zehntel Millimeter variabel. Der heute noch gebräuchliche Stecker wurde im Jahr 1926 von der Firma Hirschmann GmbH entwickelt und hat sich als „Quasi-Standard“ der Labortechnik etablierte.

Für die Signalübertragung sind Bananenstecker aufgrund der zuverlässigen Mehrpunktverbindung zwischen Stecker und Buchse durchaus geeignet, die üblichen Laborkabel mit Bananensteckern verfügen allerdings über keinerlei Abschirmung gegen Störeinflüsse.

Achtung: Bananenstecker können auch in eine Schukosteckdose gesteckt werden und durch unsachgemäße Verwendung zu Stromunfällen führen. Daher sollten diese Kabel vor Kinder Kinder unzugänglich aufbewahrt werden!!!

LABOR MESSKABEL für Modular Synthesizer

Die Messleitungen gibt es in diversen Farben und Längen, können ineinander gesteckt werden und haben immer seine solide Verbindung zu Buchse. Desweiteren können Meßgeräte, Oszilloskope und Funktionsgeneratoren aus dem Laborbereich einfach angeschlossen/integriert werden.

Die Farbcodierung

In dem Synthesizer-System wurde zur Erhöhung der Übersicht die Verdrahtungen der unterschiedlichen Signalarten jeweils eine eigene Farbe (Grün, Gelb und Blau) verwendet. Diese Farben finden sich auch bei den Buchsen der Module wieder. Hier jetzt eine Erklärung der Signalarten und die verwendete Farbcodierung der Verdrahtung.

 

LABOR MESSKABEL für Modular Synthesizer

"Audio"

Diese werden im Syntheseweg eines Synthesizers verwendet um das Ausgangssignal (z.B. eine Pulswelle) über Filter und Verstärker zum Ausgang zu leiten. Es handelt sich also um ein Signal, das mittels Lautsprecher wiedergegeben werden kann, und das der Mensch hören kann. Das zu verarbeitende Signal ist in der Regel symmetrisch haben eine Amplitude von bis 5Vss.

LABOR MESSKABEL für Modular Synthesizer

"Control Voltage"

Control Voltage ist eine Steuerspannung mit der die Parameter der einzelnen Module angesteuert werden. Hier ist die 1V/Oktave Ansteuerung der VCO zu nennen. Mit einer Spannungserhöhung um ein Volt, wird des Ausgangssignal des VCOs um eine Oktave höher. Der Spannungsbereich ist in der Regel 0-5V. Es werden jedoch auch symmetrische Steuerspannungen von -2,5V bis +2,5V verwendet.

LABOR MESSKABEL für Modular Synthesizer

"Trigger und Gate"

Hierbei handelt es sich, genau genommen, auch um eine Steuerspannung, die jedoch nur zwei Zustände haben kann, entweder 0Volt oder 5Volt. Trigger- und Gatesignale werden Verwendet um Hüllkurven zu starten, das Clocksignal für den Sequenzer bereitzustellen oder andere schaltende Aufgaben zu übernehmen. Hier kann man sich an der Digitaltechnik orientieren.