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DL-808 CYMBAL (TR-808 CLONE)

(ROLAND TR-808 CYMBAL CLONE)

DL-808 CY PCB 600Das DL-808 Crash Cymbal Modul beruht auf der original TR-808 Crash Cymbal Tonerzeugung.

Der entsprechende Schaltungsteil des Originals wurde als 19" Modul im Euroformat realisiert. Zu diesem Modul gibt es eine komplette Dokumentation, die weitere wichtige Information enthält. Das Drummodul kann auch "Stand-Alone" betrieben werden, nur eine Spannungsversorgung ist noch nötig.

Die Bedienung:

Die Bedienung erfolgt über zwei Potis.

Level:

Lautstärke des Crash Cymbals

Tune: Beeinflußt die Tonhöhe

Die Anschlüsse:

Auf der Frontplatte ist eine 6,3mm Klinkenbuchse vorhanden, an der das Crash Cymbal direkt abgegriffen werden kann. Wenn die Klinkenbuchse verwendet wird, ist der Trommelsound im Main Mix nicht zu hören.

Die erforderlichen Versorgungsspannungen, die Steuersignale und auch die Ausgangssignal der Module sind über einen 31poligen Synthesizerbus miteinander verbunden. Nur die benötigen Verbindungen sind an der Stiftleiste angelegt und so mit dem Bus verbunden.

Die verwendeten Anschlüsse sind bei dem Crash Cymbal folgende:

  • Spannungsversorgung (+/-15V)
  • Crash Cymbal Trigger
  • Crash Cymbal Velocity
  • Crash Cymbal Output

Klangerzeugung:

Die kombinierten Rechteckwellenformen von 6 Schmitt-Triggern liefern den für die Cymbal-Klanggenerator erforderlichen Grundsound. Dieser Schaltungsteil ist dem Rauschgenerator zugeordnet und befindet sich nicht mit auf dem Modul.

Das Eingangssignal wird durch zwei Filter in "high" und "low" Bereiche getrennt, dieses geschieht durch IC3. Die Hohe Frequenz Komponente von PIN 1 wird weiter aufgeteilt in zwei Frequenzbereiche. Der Ausgang vom Gate Q16 hat die höchsten Frequenzanteile des Klangerzeugers. Die DECAY Zeit ist kurz. Der Ausgang von Q17 ist im Frequenzanteile etwas niedriger als der zuvor genannt und die DECAY-Zeit ist veränderbar.

Diese drei Signale mit unterschiedlichen Frequenzbereichen werden mit einer Lautstärkeregulierung mittels VR4 ausgegeben.

Bauteilauswahl:

Die Operationsverstärker vom Typ µPC4558C werden nicht mehr hergestellt, bzw. sind nur noch schwer erhältlich. Aber hier sind Alternativen leicht gefunden. TL071 & TL072 (Datenblatt): Dieser gut erhältlichen Typ mit 1 oder 2 Operationsverstärker in einem Gehäuse . Es gibt auch andere verwendbare OPs, die auch oft zum TL071/72 Pinkompatibel sind.

Die Transistoren können einfach ersetzt werden. Der NPN Transistor 2SC945 (Datenblatt) wird durch den BC547C (Datenblatt), der PNP Transistor 2SA733(Datenblatt) wird durch den BC557C (Datenblatt) ersetzt.

Alle Dioden vom Typ 1SA1015 (Datenblatt) können durch die Kleinsignaldiode 1N4148 (Datenblatt) ersetzt werden.

Eine Übersicht über alle in dem DL-808 Drumsynthesizer verwendeten Bauteile gibt es hier.

Die Unterlagen:

Schaltplan, Platinenlayout, 2x Bestückplan, Stückliste, Frontplattenlayout:
Der Schaltplan des Cymbaldrummoduls ist auf einer Seite untergebracht. Das Layout für eine einseitige Platine ist auf wenig Drahtbrücken optimiert. Das Platinenlayout hat einen Maßstab von 1:1 und ist NICHT Spiegelverkehr gedruckt. Den Bestückplan gibt es zweimal. Ein Bestückplan zeigt die Bauteilnummern, der Andere nur die Bauteilwerte. Sehr hilfreich beim Aufbau und der Fehlersuche.In der Stückliste sind alle verwendeten Bauteile aufgeführt.

  • Die Dokumentation des Cymbaldrummoduls gibt es als PDF !
  • Eine Übersicht über alle Dokumente (Schaltplan, Bestückplan, Platinenlayout & Stückliste) zum DL-808 Drumsynthesizer gibt es hier.

Source

Die Schaltung stammt aus der TR-808 von Roland!