×

Fehler

[OSYouTube] Alledia framework not found

DL-909 BASSDRUM

(ROLAND TR-909 BASSDRUM CLONE)

Das DL-909 Bassdrummodul beruht auf der original TR-909 Bassdrum Tonerzeugung. Der entsprechende Schaltungsteil wurde als 19" Modul im Euroformat realisiert.

DL-909_BASSDRUM  (für TR-909 CLONE)
DL-909 BASSDRUM MODUL (ROLAND TR-909 BASSDRUM CLONE)

Das DL-909 Bassdrummodul beruht auf der original TR-909 Bassdrum Tonerzeugung. Der entsprechende Schaltungsteil wurde als 19" Modul im Euroformat realisiert. Die Klangerzeugung des Bassdrummodules ist voll analog aufgebaut, wie bei dem Original, und durch 7 Potis vielfältig veränderbar. Das DL-909 Drummodul besitzt 3 zusätzliche Potis, die auch bei Modifikation der Originalschaltung oft eingesetzt wurden.

Zu diesem Modul gibt es eine komplette Dokumentation, die weitere Information enthält. Das Drummodul kann auch "Stand-Alone" betrieben werden, nur eine Spannungsversorgung ist noch nötig.

Das Modul:

Der Nachbau des DL-909 Bassdrum Moduls sollte keine größeren Probleme bereiten. Es wurde eine einseitige Platine entwickelt, die leicht selber herzustellen ist. Hierzu stehen Platinenlayout und Bestückplan zum Download bereit. Auch gibt es einen Schaltplan und eine Stückliste um den Nachbau so einfach wie möglich zu gestalten.

DL 909 BASSDRUM   (für TR-909 CLONE)

Die Bedienelemente:

Die Bedienung erfolgt über sieben (!!!) Potis. Es sind drei zusätzliche Poti hinzugefügt worden, um die klanglichen Möglichkeiten zu erweitern. Die Schaltungsänderungen sind nur gering, lediglich einige Widerstände der original Schaltung werden durch Potis ersetzt.

LEVEL: Lautstärke der Bassdrum
ATTACK: Beeinflußt die Einschwingphase
DECAY: Beeinflußt die Ausschwingzeit
TUNE: Beeinflußt die Tonhöhe
DIST. : Beeinflußt die Verzerrung
DEPH.: Beeinflußt die Trommelgröße
TUNE: Beeinflußt die Trommelsteifigkeit

Die Anschlüsse:

Auf der Frontplatte ist eine 6,3mm Klinkenbuchse vorhanden, an der das Bassdrumsignal direkt abgegriffen werden kann. Wenn die Klinkenbuchse verwendet wird, ist der Trommelsound im Main Mix nicht zu hören.

Die erforderlichen Versorgungsspannungen, die Steuersignale und auch die Ausgangssignal der Module sind über den 31poligen "DL-909 SYNTHESIZER-BUS-SYSTEMSYNTHESIZER-BUS-SYSTEM" miteinander verbunden. Nur die benötigen Verbindungen sind an der Stiftleiste angelegt und so mit dem Bus verbunden.

Die verwendeten Anschlüsse sind bei der Bassdrum folgende:

Spannungsversorgung (+/-15V)
Bassdrum Trigger
Bassdrum Velocity
Noise Input
Bassdrum Output

Die Schaltung:

Der Bassdrum besteht im wesentlichen aus zwei Teilen. Ein Teil simuliert die klickende Anschlagphase des Tones, während der andere Teil für die Ausklingphase verantwortlich ist, was für den weithin bekannten Durchschlag dieser Bassdrum verantwortlich ist.

Teil 1: Das Triggersignal an der Basis von Q3 startet über Q1 die Hüllkurve ENV3. Diese Hüllkurve ist für das Pitchen des VCOs verantwortlich. Die Modulationstiefe ist mit VR3 einstellbar. Außerdem steuert das Triggersignal den Transistor Q8 an, der dann Q11 ansteuert. Dieser Transistor ist dafür verantwortlich, das der VCO zusammen mit dem Triggersignal gestartet und zurückgesetzt wird. Die Dioden (D2,D3) am Ausgang des VCOs formen die Dreieckwelle in eine Sinuswelle um.

VCO wird nachgetriggert. Triggerimpuls ist zu sehen.

VCO wird nachgetriggert. Triggerimpuls ist zu sehen.

Der Transistor Q4 ist als VCA geschaltet, und wird von der Hüllkurve ENV1 angesteuert. Diese Hüllkurve ist mit dem Velocity (Q11) gekoppelt. Die entstehende Signalform ist unter ENV1 zu sehen und sorgt für den "großen Durchschlag"

Teil 2:Der zweite Teil dieses Instrumentes wird in Puls(Impuls) und in Noise (Rauschen) getrennt. Die Erzeugung des Impulses wird durch einen Stromkreis mit Tiefpassfilter (Q8, R5, R6, R14, C22) und einem Bandpassfilter (Q12, C13, C16, C11, R25, R26, R60) realisiert. Das Triggersignal startet die Pulserzeugung. Der Rauschteil benutzt den "DL-909 Rauschgenerator", dessen Signal zuerst einen Tiefpassfilter (R57, R3, R4, C14) durchläuft und dann dem Pulssignal zugefügt wird. Das Resultierende Signal durchläuft einen VCA (Q6) der von ENV2 gesteuert wird

Anschließend werden die Signale der zwei Teilschaltungen gemischt und verstärkt(IC11A) und dem "DL-909 SYNTHESIZER-BUS-SYSTEM" zugeführt. Mittels VR2 kann die Lautstärke eingestellt werden. In dem Bild x ist das Ausgangssignal der Bassdrum zu sehen.

Ausgangssignal mit LowTune.

Ausgangssignal mit HighTune.

Ausgangssignal mit ShortDecay.

Bauteilauswahl:

Die Operationsverstärker vom Typ M5216 von Mitsubishi (Datenblatt) werden nicht mehr hergestellt, bzw. sind nur noch schwer erhältlich. Aber hier sind Alternativen leicht gefunden. Der TL071/TL072/TL074 (Datenblatt) ist gut erhältlichen Typ mit 1, 2 und 4 Operationsverstärker in einem Gehäuse . Pinkompatibel zum M5216 ist hier aber nichts. Also nur für Neuentwicklungen von Platinen geeignet. Es gibt auch andere verwendbare OPs, die aber oft zum TL071/72/74 Pinkompatibel sind.

Die Transistoren können einfach ersetzt werden. Der NPN Transistor 2SC2603 (Datenblatt) wird durch den BC547 (Datenblatt), der PNP Transistor 2SA1115 (Datenblatt) wird durch den BC557 (Datenblatt) ersetzt. Alle Dioden vom Typ 1SS133 (Datenblatt) können durch die Kleinsignaldiode 1N4148 (Datenblatt) ersetzt werden.

Demosounds:

Um einen kleinen Eindruck zu erhalten wie der Sound der jeweiligen Module ist, wurden diverse Samples aufgenommen. Alle Demo-Samples sind unbearbeitet. Lediglich eine MP3-Decodierung wurde vorgenommen. Zum abhören der Samples würde ich WINAMP empfehlen.

MEDIA ICON

Sample #1

MEDIA ICON

Sample #2

MEDIA ICON

Sample #3

MEDIA ICON

Sample #4

MEDIA ICON

Sample #5

MEDIA ICON

Sample #5

MEDIA ICON

Sample #6

MEDIA ICON

Sample #7

MEDIA ICON

Sample #8

MEDIA ICON

Sample #9

MEDIA ICON

Sample #10

MEDIA ICON

Sample #11

MEDIA ICON

Sample #12

MEDIA ICON

Sample #13

 

Die Unterlagen:

Schaltplan: Der Schaltplan des Trommelmoduls ist auf einer Seite untergebracht. Damit entspricht ein Schaltplan auch ein Trommelmodul.

Platinenlayout: Da es sich um eine einseitige Platine handelt ist das Layout auf wenig Drahtbrücken optimiert. Die Platinenlayouts haben einen Maßstab von 1:1 und sind NICHT Spiegelverkehr gedruckt.

Bestückplan: Den Bestückplan gibt es zweimal. Ein Bestückplan zeigt die Bauteilnummern, der Andere nur die Bauteilwerte. Sehr hilfreich beim Aufbau und der Fehlersuche.

Stückliste: In der Stückliste sind alle Bauteile enthalten.

Es gibt eine komplette Dokumentation mit Schaltplan, Bestückplan, Platinenlayout & Stückliste zu diesem Modul. Viel Spaß beim Nachbau!

Source

Die Schaltung stammt aus der TR-909 von Roland!