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Clock/Trigger Sequenzer

(DOEPFER A-161 Clone)

Das Clock/Trigger Sequenzer-Modul ist ein kleiner Sequenzer für digitale Clock oder Gatesignale. Dieses Modul erzeugt im Synthesizer-System periodische Clock oder Gatesignale auf den 8 Digital-Ausgängen. Damit lassen sich leicht rhythmischer Abläufe erzeugen.

LINDHOF-MODULAR_Clock_sequencer

CLOCK-SEQUENZER

Das am Gate/Trigger-Eingang zugeführte Clocksignal kann z.B. von dem MIDI-CV-Interface (Gate), einem LFO, oder von vielen anderen Signalquellen stammen. Mit der L/H Taktflanke wird ein Step ausgeführt, was durch die Kontroll-LEDs am jeweilen Step angezeigt werden. Es sind insgesamt 8 Steps vorhanden.

Zusätzlich verfügt der Sequenzer über einen Reset-Eingang. Damit kann die Sequenz zurückgesetzt werden, solange das Reset-Signal anliegt. Der Reset-Eingang reagiert auf L/H Übergänge und kann durch das Verbinden mit einem Ausgang die Sequenz auf weniger als 8 Stufen begrenzen. Sollen insgesamt 6 Steps ausgeführt werden, ist eine Verbindung vom Step7 zum Reset-Eingang hergestellt werden. Natürlich kann der Resetimpuls auch durch andere externe Ereignisse zurückgesetzt werden.

Der Clock Sequenzer kann auch in Verbindung mit dem Analog-Sequenzer zur Erzeugung von komplexen periodische Schaltsequenzen verwendet werden. Aber auch in Verbindung mit dem Clock- und Reset-Ausgang des MIDI-Interfaces kann der Clock/Triggersequenzer auch mit dem Softwaresequenzer synchronisiert werden.

LINDHOF-MODULAR-Clocksequencer

Das Modul:

Die ganze Schaltung ist auf einer einseitigen 1/2 EURO-Platine aufgebaut worden. Der Anschluß für den Synthesizer-Bus ist vorhanden, und die Betriebsspannung von +12Volt wird mittels Spannungsreglers direkt auf dem Modul erzeugt.

Das Herzstück des Sequenzers ist ein CMOS vom Typ 4017. Es handelt sich hierbei um ein Zählerbaustein, der neben dem Clockeingang auch einen Reseteingang besitzt.

Jeweils zwei Transistoren schützen die CMOS-Eingänge Clock und Reset vor Zerstörung und nehmen eine Pegelanpassung vor. Auch die 8 Ausgänge besitzen jeweils eine Transistorstufe, zur Pegelanpassung des Ausgangssignals und zum Schutz der Ausgänge des CMOS-ICs.

Außerdem wurden an jedem Ausgang eine LED zu Kontrolle des Schaltzustandes vorgesehen.

Die ganze Schaltung ist auf einer einseitigen 1/2 EURO-Platine aufgebaut worden. Der Anschluß für den Synthesizer-Bus ist vorhanden, und die Betriebsspannung von +12Volt wird mittels Spannungsreglers direkt auf dem Modul erzeugt.

Oszillogramme:

Im Folgenden sind vier Oszillogramme zu sehen, die die Funktion sehr deutlich zeigen. Die acht Ausgänge sind hier mit D0 bis D7 gekennzeichnet, D8 ist das Clocksignal und D9 ist der Reseteingang. Die oberen beiden Bilder zeigen eine Sequenz mit acht Schritten, ohne Reset. Bei dem Oszillogramm unten links wurde der Step5 mit dem Reseteingang verbunden, also hat die Sequenz eine Länge von 4 Steps. Unten rechts eine Sequenz mit 5 Steps. Hier kann man auch den (kurzen) Resetimpuls sehen, der von D5 (Step 6) erzeugt wird.

 


Nach 8 Steps wird resettet.


Der Loop wird ständig wiederholt.


Hier wird nach 4 Steps resettet.


Und hier wird nach 5 Steps.

Spezialbauteile:

Hier wurde ein CMOS IC vom TYP 4017 verwendet. Hier gibt es ein Datasheet!

Ähnliche Module:

<tdwidth="209">MODULATIONSSEQUENZER:

CLOCK-DIVIDER:

Ist sehr ähnlich aufgebaut, hier wird jedoch eine Teilung des ClockImpulses vorgenommen

Hier arbeitet wieder ein CMOS 4017 als Sequenzer, jedoch wurden hier die 6 Ausgänge mittels Potis zur Erzeugung von Analogspannungen umfunktioniert.

SEQENTIAL-SWITCH:

Diese Modul arbeitet auch wie ein Sequenzer, jedoch werden hier periodische "Schaltverbindungen" hergestellt.

Ähnliche Module:

Dual Voltage Controlled Switch
VC-SWITCH (2x2)
FormantPro CV-Source
Clock/Trigger Divider
FormantPro Dual CV-Inverter
Dual Trigger Delay
Formant ADSR Controller
Gate-/Trigger Switch (6x)

Quelle:

Dieses Modul entspricht dem A-161 Clock/Trigger Sequencer von Doepfer. Die Schaltung wird sich wahrscheinlich auch nicht großartig von der Doepfer-Schaltung unterscheiden, denn das verwendete CMOS-IC 4017 ist hier ja maßgeblich für die Funktion zuständig.

Anhang:

Verwendete Patch/Messkabel mit 4mm "Bananenstecker"
Informationen zum internen "Synthesizer-Bus-System"
Geschichte und Funktionsweise von Klangsynthese