×

Fehler

[OSYouTube] Alledia framework not found

CV Inverter

Das Universalwerkzeug für Steuerspannungsbearbeitung

Allgemeine Beschreibung des CV-Inverter Moduls:

LINDHOF-MODULAR CV-Inverter-copy

Ein CV-Inverter kehrt die Polarität einer Steuerspannung, die ihm zuführt wird, einfach um. Dieses ist aber bei weitem nicht die einzige Funktion die dieses Modul zur Verfügung stellt. Zusätzlich ist eine regelbarer Offset (mittels Potis) vorhanden, das es erlaubt die resultierende Kurve nach beliebig um den Nullpunkt zu verschieben. Dieses wird durch die Addition der CV-Spannung mit einer einstellbaren Gleichspannung erreicht, wobei die Amplituden und Kurvenformen nicht beeinflußt werden. Zusätzlich kann (auch mittels Potis) die Verstärkung/Abschwächung das Steuersignals eingestellt werden.

Durch die Kombination von zwei Invertern,regelbarem Offset und regelbarem Verstärkungsfaktor stellt dieses Modul ein umfangreiches und Universelles Werkzeug zur Steuerspannungsbearbeitung dar.

Im Vergleich zum DOEPFER A-175 bringt dieses Modul also noch zwei zusätzliche Funktionen mit.

Auch (Audio-)Signale können mit diesem Module verarbeitet werden. Hier ist lediglich zu beachten, daß es KEINE DC-Entkopplung gibt. Diese Verwendung sollte aber auch die Ausnahme bilden!

Die hier gezeigte Variante ist eine Dualausführung die zwei identische Funktionseinheiten enthält, die für Spezialaufgaben auch kombiniert/kaskadiert werden können. Auch die nichtinvertieren Signale, die jedoch in Offset und Amplitude bearbeitet worden, stehen an Ausgangsbuchsen bereit.

Zur Visuellen Darstellung des Offsets sind zwei LEDs vorhanden. Hier wird die einfach die Offsetspannung des Potis zur Ansteuerung der LEDs verwendet: Wenn keine LED, bzw. beide LEDs gleich hell leuchten ist kein Offset vorhanden. Diese Anzeige ist nicht sehr genau, die Leuchtstärke nimmt nicht linear zu, und auch die darzustellende Helligkeitsunterschiede sind nicht groß, so daß diese Anzeige nur zum groben Abgleichen geeignet ist.

 

Modulbeschreibung:

style="text-align: justify;">

Dieses Modul ist sehr einfach aufgebaut, denn die Schaltung kommt für jeden INVERTER mit nur drei Operationsverstärkern aus. Deshalb kann hier auch wieder eine Dualversion auf einen Europlatine Platz finden.

Die ganze Schaltung ist auf einer einseitigen EURO-Platine aufgebaut worden. Die Platine und auch die Schaltung wurde 1:1 aus dem FormantPro übernommen. Hier hätte man auch gut eine etwas kleinere Platine entwerfen können, Platz hätte man genug.

Um die Schwingungsneigung zu mindern, wurden bei diesem Modul, wieder die Spannungsversorgung der Operationsverstärker mit 2x 100nF Keramik Abblockkondensatoren versehen. Außerdem wurden die Tantalekos durch Becherelkos getausch, denn die bedrahteten Tantal Elkos sind sehr empfindlich gegenüber Transienten (Impulsen auf der Spannungsversorgung), und haben deshalb bei mir keine Chance!

Es wurde eine ALU Frontplatte in 19" Modulbauweise verwendet. 2 Potis und 3 Buchsen sind pro Einheit vorhanden. Ein Steuerspannungseingang, ein nichtinvertierter Ausgang und einen invertierten Ausgang. Die zwei Potis (pro Einheit) sind für Amplitude und Offset zuständig. Man könnte aber auch noch einen weiteren Eingang mit Amplituden-Poti vorsehen, wenn es der Platz auf der Frontplatte zuläßt.

Die Verbindung zum internen Synthesiser-Bus ist nach FormantPro Art ausgeführt.

Oszillogramme:

Im Folgenden sind drei Oszillogramme zu sehen. Die gelbe Dreieckwelle (hier als Beispiel) ist das Eingangssignal, die blaue Wellenform ist das Ausgangssignal. Im ersten Fall wird der Offset der Wellenform verändert, positiv und negativ. In dem zweiten Oszillogramm ist die Regelung die Dämpfung der Wellenform zu sehen. Hier ist keine Verstärkung möglich. Im dritten Fall ist die einfache Invertierung des Eingangssignal zu sehen.


OFFSET


VERSTÄRKUNG/DÄMPFUNG


INVERTIERUNG

 

Natürlich können diese drei Modulationen auch kombiniert werden. Also eine Steuerspannung im Offset verändern, die Amplitude verringern, und dieses Signal invertiert ausgeben. Also das "Schweizertaschenmesser" für CV-Signale. Die Funktion des ersten und zweiten CV-Inverters auf dem Modul sind identisch, werden deshalb nicht explizit beschrieben.

Spezialbauteile:

Spezialbauteile wurden hier nicht verwendet! Es sind lediglich einfache Operationsverstärker vom Typ TL061 eingesetzt.

Dokumente:

Zu diesem Modul gibt es folgende Dokumente :

Quelle:

Dieses Modul stammt aus dem Buch FormantPro von Hans-Joachim Helmstedt. Das hier gezeigte Module verwenden das original Platinenlayout, jedoch wurden zusätzliche Abblockkondensator an den Operationsverstärker angebracht, um die Funktions-stabilität zu erhöhen.

Anhang:

Verwendete Patch/Messkabel mit 4mm "Bananenstecker"
Informationen zum internen "Synthesizer-Bus-System"
Geschichte und Funktionsweise von Klangsynthese