×

Fehler

[OSYouTube] Alledia framework not found

Gate-/Trigger-Switches

Glogale Schaltaufgaben im Modular-Synthesizer-System

Beschreibung:

Dieses Modul stellt sechs Gate-/Triggersignale zur Verfügung, die mittels Schaltern (oder wahlweise Tastern) betätigt werden können. Dieses Modul ist gedacht, um zusammen mit den "Schaltmodulen" (z.B. dual VC-SwitchSeq. Switch,...)komplexe Routings aufzubauen, die dann mittels eines Schalters aufgerufen werden können. Es ist mit den genannten Modulen also möglich eine primitive Art von Presets zu realisieren. Oder es können eine Vielzahl von Signalwegen mit einem Schalter gesteuert werden.

 
 

Dieses Modul besteht aus sechs Schaltern (oder wahlweise Tastern)mit den jeweils zugeordneten Ausgangsbuchsen. Zur Visualisierung der Schaltzustände (High/Low) ist jeweils eine Leuchtdioden vorhanden. Die Funktion der Tastenentprellung ist sehr wichtig um "saubere" Schaltzustände zu erzeugen, und darin besteht auch die Berechtigung für dieses Modul. Einfache Schalter würden hier nicht zum Ziel führen. Die Tastenentprellung wird durch ein Schmitt-Trigger mit einem vorgeschaltetem RC-Glied realisiert.

Wenn es benötigt wird, kann dieses Modul auch mit Tastern ausgestattet werde. Damit können auch "echte" Triggersignale erzeugt werden. Persönlich benötige ich das Modul zum "Schalten" von komplexen Signalwegen in Verbindung mit den VC-SWITCH Modulen.

Das Modul:

 

LINDHOF-MODULAR TRIGGER SWITCHDieses Modul hat einer recht einfachen Schaltungsaufbau. Trotzdem wurde hier eine doppelseitige Platine entworfen. Die halbe Europlatine sorgt für geringe Einbautiefe und entspricht den aktuellen verwendeten Platinengröße für die Module. Der Synthesizerbus ist wie gewohnt 20polig ausgeführt und ermöglicht die einfache Integration in das Synthesiser-Systems.

Zu der Platine wurde eine Aluminium Frontplatte in 19" Modulbauweise entworfen. Die verwendeten Buchsen sind 4mm "Bananen"-Buchsen mit farblicher Codierung, hier gelb, also für Schalt-/Trigger und Gatesignale. Den Kippschaltern sind LEDs zur Zustandskontrolle zugeordnet.

Die Schaltung besteht lediglich aus einem einfaches CMOS-IC vom Typ 4584 (Schmitt-Trigger) und einem Spannungsregler.  Die Schaltzustände durchlaufen ein RC-Glied und anschließend den Schmitt-Trigger-Baustein. Damit ist gewährleistet das eine "sauberes" Schaltsignal mit einen Amplitude von 0/5V ausgegeben werden.  Nachfolgend sind dazu noch Oszillogramme zu sehen.

Zur Ansteuerung der LEDs und der Ausgangsbuchsen wurden ein Kleinsignaltransistoren verwendet. Damit wird der CMOS-Baustein entlastet, besser nicht überbelastet! Der Strom für die LEDS und der Ausgangsstrom an den Buchsen wären zu viel für den "4584"!

Durch zusätzliche Widerstände an den Ausgängen, sind diese Kurzschlußfest. Dieses ist sehr wichtig, den so ein Kabel ist mal schnell falsch gesteckt! ;-((


Oszillogramme:

Im Folgenden sind zwei Oszillogramme zu sehen, die die Funktion sehr deutlich zeigen. Im ersten Bild ist das Tastenprellen gezeigt, daß jeder normale Schalter beim Schließen der Kontakte (mehr oder weniger) macht. Dieses würde zu diversen Schaltimpulsen führen, und so seine Funktion verfehlen. Mit einer ordentlichen Tastenentprellung ist ein sauberer Schaltvorgang möglich.


Schalter nicht entprellt

Schalter entprellt

Ähnliche Module:

Dual Voltage Controlled Switch
VC-SWITCH (2x2)
FormantPro CV-Source
Clock/Trigger Divider
FormantPro Dual CV-Inverter
Dual Trigger Delay
Formant ADSR Controller

Spezialbauteile:

 

Spezialbauteile wurden hier nicht verwendet! Lediglich einfaches CMOS-IC vom Typ 4584 wurden eingesetzt. Es handelt sich um einen sechsfach Schmitt-Trigger.

Anhang:

Verwendete Patch/Messkabel mit 4mm "Bananenstecker"
Informationen zum internen "Synthesizer-Bus-System"
Geschichte und Funktionsweise von Klangsynthese