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Mikrophon Mixer

Viele teure Mikrofone oder Studiotonbandgeräte müssen an einen Vorverstärker mit symmetrischen oder Differenzeingänge angeschlossen werden und sind für die Verwendung an den einfacheren unsymmetrischen Eingängen weniger geeignet.

Ein Mikrofone mit symmetrischem Ausgang benötigt einen symmetrischen Vorverstärker, um die geringstmögliche Einstreuung von Störspannungen zu garantieren. Solche Mikrofone werden über drei Adern mit dem Vorverstärker verbunden. Zwei dieser Leitungen führen das NF-Signal, und die dritte ist die Masseleitung.

Diese Modul ermöglicht das einfachen Verwenden eines Mikrophons (low & high Impedance) in dem Modular Synthesizer Systems. Die Pegel der Mikrophon Eingänge sind mittels Poti einstellbar um die Ansteuerung der Module zu gewährleisten. Zusätzlich ist ein Eingang für "Line-Pegel" vorgesehen, der ebenfalls über ein Poti für den Pegel vorhanden. Hier können externe Signale mittels 6.3mm Klinkenbuchse oder Synthesizer interne Signale mittels 4mm Bananenbuchsen. Das Ausgangssignal kann für die weitere Verarbeitung in dem Modularsynthesizer (4mm Bananenbuchse), als Ausgangssignal für die Ansteuerung z. B. eines externen Mixer (6.3mm Klinkenbuchse)und/oder als Kopfhörerverstärker (6.3mm Stereo Klinkenbuchse) verwendet werden.

Das Modul:

Dieses Modul hat einer recht komplexen Schaltungsaufbau und auch eine relativ hohe Bestückdichte. Die Platine hat "halbe Euro Größe" und ist doppelseitig. Das übliche Bus-Anschlussß-System wurde übernommen stellt sicher, daß dieses Modul sich einfach in den Modularsynthesizer integrieren lassen.

MODUL LINDHOF-MODULAR_MIC_MIXER_05 PCB LINDHOF-MODULAR_MIC_MIXER_02

Zu der Platine wurde eine Aluminium Frontplatte in 19" Modulbauweise entworfen. Die verwendeten Buchsen hier nicht überwiegend die 4mm "Bananen"-Buchsen mit farblicher Codierung, sondern 6.3mm Klinkenbuchsen und XLR-Buchsen für den Mikrophone-Anschlussß. Damit steht dem Kontakt zur Außenwelt nichts mehr im Wege, für die Verbindung zu den anderen Module stehen die üblichen 4mm Bananenbuchsen bereit.

Das Funktionsprinzip:

Die vom Mikrofon erzeugte Spannung liegt so an den beiden NF-Leitungen, daß das Signal auf der einen Leitung gegenüber dem auf der anderen um 180 Grad phasenverschoben ist. Beide NF-Leitungen und die Masseleitung werden miteinander verdrillt, oder ein zweiadriges abgeschirmtes Kabel wird verwendet, um das Mikrofon mit dem Vorverstärker zu verbinden.

Eine von außen auf diese Verbindungsleitung einwirkende Stör- oder Brummspannung beeinflußt beide NF-Leitungen gleichermaßen und erzeugt daher Spannungen auf beiden NF-Leitungen, die miteinander in Phase sind. Der symmetrische Vorverstärker ist jedoch so ausgelegt, daß er nur Differenzspannungen verstärkt. Die Ausgangsspannung des Vorverstärkers ist proportional zur Spannungsdifferenz zwischen seinen beiden Eingängen. Da die vom Mikrofon erzeugten Spannungen nicht die gleiche Phasenlage haben, werden sie verstärkt. Doch die Störspannung ist ein Gleichtaktsignal und liegt daher gleichphasig auf beiden Eingangsleitungen. Daher ist die Differenz zwischen den Störspannungen auf den zwei Eingangsleitungen gleich Null, und das Störsignal wird nicht verstärkt. Mit Hilfe dieser Technik können kleine Spannungen über lange Kabel geleitet werden. Auf eine andere Weise wäre dies wegen der Störanfälligkeit dieser Leitungen vor allem gegenüber Netzbrummen nicht durchführbar.

Spezialbauteile:

Spezialbauteile wurden hier nicht verwendet! Lediglich ein hochwertiger OpAmps wurden eingesetzt.

Ähnliche Module:

  • 4-Fach-AC-Mixer:
    Es ist eine 4-Fach AC- Mixer für Synthesizer interne Signalmischung.
  • 3-Fach-DC-Mixer:
    Ist sehr ähnlich aufgebaut wie der AC-Mixer, jedoch auch für Steuerspannung geeignet.
  • Mikrophone Mixer:
    Ein Mixer für extern angeschlossene Mikrophone.

Anhang:

Verwendete Patch/Messkabel mit 4mm "Bananenstecker"
Informationen zum internen "Synthesizer-Bus-System"
Geschichte und Funktionsweise von Klangsynthese