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MIDI-TO-CV/GATE/SYNC-INTERFACE

DER "DOEPFER A-190" CLONE

Dieses MIDI-CV/SYNC-Interface ist eine Clone des A-190 MIDI-Interfaces von Doepfer Musikelektronik. Das Modul stammt aus dem A-100 Synthesizer.

Mit dem Interface kann man Synthesizermodule die einen CV- und Gate/Trigger-Eingang besitzen, per MIDI steuern. Dieses Modul verfügt über zwei Digital-Analog-Converter, die Steuerspannungen im Bereich von 0 V bis +5 V erzeugen, mit denen man die Tonhöhe sowie einen weiteren spannungssteuerbaren Parameter Ihres Synthesizers steuern können.

MODUL_LINDHOF-MODULAR_MIDI_CORE

LINDHOF-MODULAR_MIDI_CORE

Der CV1-DAC (12Bit) ist fest den eingehenden MIDI-Noten-Events zugeordnet, die an der Buchse zur Verfügung stehen. Dem CV2-DAC (7Bit) kann man Velocity, After Touch oder einen beliebigen MIDI-Controller zuordnen und für Steueraufgaben (z.B. VCF, VCA, etc.) verwenden.

Dieses MIDI-Interface verfügt weiterhin über einen Clock-Ausgang, an dem die MIDI-Clock anliegt. Ein Reset-Ausgang dient zur Ansteuerung von Clock-Divider / Clock-Sequencer oder für MIDI-synchrone Gate-Ansteuerungen (z.B. vom ADSR).

Das Modul:

Da mir keine Schaltpläne und Unterlagen zur Verfügung standen, mußte ich als erstes alle Bauteile auslöten und ihre Werte analysieren. Es handelt sich bei den verwendeten Bauteilen fast nur um Standardbauteilen, die einfach zu beschaffen waren. Einzig der DA-Converter von Maxim ist etwas teurer. Der Prozessor ist ein einfacher 8031 und kann auch durch fast alle modernen Derivate ersetzt werden. Das Programm befindet sich in einen EPROM und kann deshalb ganz leicht mit einem Eprombrenner ausgelesen und kopiert werden.

MODUL_LINDHOF-MODULAR_MIDI_CONNECT

PCB_LINDHOF-MODULAR_MIDI_CONNECT

Etwas schwieriger ist es mit der Platine gewesen. Die Platine wurde gescannt! Die weiteren Arbeitsschritte waren die Bearbeitung und Nacharbeit der Daten. Bis zum fertigen Layout dauerte es noch mehrere Tage, aber es ist eine Layoutfolie entstanden, die 100%ige der Originalplatine entspricht. Jetzt mußte nur noch eine Frontplatte entworfen werden. Hier habe ich mich, für das bestehende Design des Synthesizers entschieden, und die 

Bedienelemente und die Abschlüsse auf separate Frontplatten aufgeteilt.

Für die Verwendung in meinem Synthesizer System, ist aber noch eine Adapterplatine erforderlich, um die voneinander abweichenden Bussysteme miteinander zu verbinden. Es waren nicht nur unterschiedliche Steckerformen vorhanden, sondern auch unterschiedliche Betriebsspannungen.

In meinem System ist eine symmetrische Spannung mit +15V und -15V vorhanden. Für das Interface wird aber eine symmetrische Betriebsspannung von +12V und -12V benötigt. Zusätzlich ist für den Digitalteil noch eine einfache Spannung von +5V erforderlich.

Die von mir angefertigte Adapterplatine verbindet das vorhandene Bussystem mit dem des A-100. Die Spannungen werden mittels von Spannungsreglern gewonnen, wobei die +5V aus den +15V gewonnen werden. Dieses ist kein Problem, wenn das Netzteil ausreichend dimensioniert ist. Die Steuerspannungen unterscheiden sich nicht voneinander und werden eins zu eins durchverbunden. Für die Verbindung zu dem jeweiligem Bussystem steht die entsprechende Steckerform zur Verfügung. Diese Platine kann dann z.B. einfach "huckepack" auf die Interfaceplatine geschraubt werden.

Ähnliche MIDI-Module für andere Geräte:

DL909-MIDI-TRIGGER-INTERFACE
DL808-MIDI-TRIGGER-INTERFACE

Spezialbauteile:

Siehe Text oben.

Source:

Dieses Modul entspricht dem A-190 MIDI-Interfaces von Doepfer Musikelektronik. Die Schaltung, das Platinenlayout und der Großteil der Bauteile entsprechen dem Original. Ich bin auch glücklicher Besitzer eines original A-190 MIDI Interfaces.

 

Anhang:

Verwendete Patch/Messkabel mit 4mm "Bananenstecker"
Informationen zum internen "Synthesizer-Bus-System"
Geschichte und Funktionsweise von Klangsynthese