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24dB Moog Kaskade

DER "24dB Moog VCF" AUS DEM "FORMANT-PRO SYNTHESIZER"


Dieses Filter ist als sogenannte "Transistor-Kaskade" aufgebaut. Es handelt sich um eine Schaltungstechnik, die ursprünglich aus der Hochfrequenztechnik stammt. Erfunden bzw. Patentiert wurde der Filter für Musiksynthesizer von Robert Moog. Dieses Filtermodul hat eine Flankensteilheit von -24 dB/Oktave und den Moog typischen Aufbau mit der Transistor Kaskarde. Das ergibt den typischen und legendären Moog-Klang. Die Resonanz ist beim Moog VCF bis zur Selbstoszillation einstellbar. In diesem Fall arbeitet das Filter sogar als Sinusoszillator.

MODUL LINDHOF-MODULAR VCO 300

PCB LINDHOF-MODULAR VCO 06 300

Es wurden damals viele Filterschaltungen entwickelt, die alle auf dem Kaskadenprinzip beruhen. Das lag daran, daß viele aktuellen Patente der Konkurrenten umgangen werden mußten, um auch "diesen" Filtersound zu erzeugen zu können. Diese Schaltungen haben alle einen eigenen Klang und sind sehr Charakteristik im Klang.

Die Filterfrequenz und die Resonance sind über Drehregler einstellbar. Desweiteren stehen für die Modulation, zwei Eingänge zur Verfügung. Der eine ist für die Hüllkurve vorgesehen, der andere kann z.B. für "Tremolo" verwendet werden. Es sind zwei Signal Ein- und Ausgänge vorhanden, die auch mit Drehreglern im Pegel veränderbar sind!

Das Modul:

VCF - 24dB Moog Kaskade

Dieses Filter-Modul ist recht einfach aufgebaut. Es ist aber die Transistorkaskade als zentrales Element zu nennen. Hier handelt es sich um einfache Transistoren, die jedoch paarweise selektiert werden müssen, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Die Schaltung und auch die Platine wurde aus dem "FormantPro Modular-Synthesizer Modular-Synthesizer" übernommen. Die ganze Schaltung ist auf einer einseitigen EURO-Platine aufgebaut worden.

Es war jedoch erforderlich den Transistor Tr11 "spiegelverkehrt" anzuschließen, weil das Layout der Platine fehlerhaft ist. Desweiteren müssen die Eingänge von IC3 "gedreht" an die Kaskade angeschlossen werden. Korrekturen der verwendeten Schaltung gibt es hier.

Die Verbindung zum Bus ist nach FormantPro Art ausgeführt, wurde jedoch an das interne Bus-System abgepaßt. Die verwendete Spannung von +12Volt und -12Volt wird mittels Spannungsreglern direkt auf der Platine erzeugt.

Oszillogramme:

Im Folgenden sind drei Oszillogramme zu sehen. Oben links ist eine gefilterte Pulswelle mit etwas Resonance dargestellt. Hier wird die Filterfrequenz langsam verändert, um die Veränderungen der Kurvenform beobachten zu können. Die Filterfrequenz wird soweit verändert, bis eine Signale mehr den Filter passieren. Bei dem zweiten Oszillogramm ist das selbe mit einer gefilterten Sägezahnwelle zu sehen. Das Dritte Bild zeigt den VCF als Sinus-VCO. Wer ein klirrarmes Sinus-Signal benötigt, sollte diese Signal dem Sinus vom VCO vorziehen.

TIEFPASS GEFILTERTE PULSWELLE 

VCO Waveform PULS 50

 

TIEFPASS GEFILTERTER SÄGEZAHNWELLE

MOOG VCF OSZILLOGRAM SAW WITH RESONANCE

 

VCF als SINUS-VCO

MOOG VCF OSZILLOGRAM - SIN VCO

 

Spezialbauteile:

Es wurden keine Spezialbauteile verwendet. Hier werden nur einfache Transistoren verwendet, die jedoch paarweise selektiert werden müssen um gute Ergebnisse zu erzielten.

Weitere Filter-Module mit unterschiedlichen Funktionen:

Quelle:

Die Schaltung und auch das Platinenlayout wurde aus dem FormantPro übernommen. Es war jedoch erforderlich den Transistor Tr11 "spiegelverkehrt" anzuschließen, weil das Layout der Platine fehlerhaft ist. Desweiteren müssen die Eingänge von IC3 "gedreht" an die Kaskadeangeschlossen werden. Korrekturen zu der verwendeten Schaltung gibt es hier!

 

Zusätzliche Informationen & Interessantes zum Modul:

Weitere Informationen zu diesem Modul, zu dem Modularsynthesizer und zu allgemeinen Grundlagen ergänzen das bisher Beschiebene.

Verwendete Patch/Messkabel mit 4mm "Bananenstecker"
Informationen zum internen Synthesizerbus
Gehäusetechnik - 19" Modularbaugruppenträger
Geschichte und Funktionsweise von Klangsynthese