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WAVETABLE (VCDO)

DER "VOLTAGE CONTROL DIGITAL OSCILLATOR"

Diese Modul basiert auf dem VCDO des Didisound 80 Modularsynthesizers. Eine Kopie des Original Digisound Roms wurde verwendet, um den original Klang zu erhalten. Das Modul ist ein spannungsgesteuertem Wavetable-Oszillator beziehungsweise 8-Bit-Samplerplayer. Dieses Modul ist ein ergänzendes Oszillator mit den charakteristischen Klangeigenschaften des frühen 8 Bit Zeitalters zu sehen.

LINDHOF-MODULAR_Wavetable

LINDHOF-MODULAR_Wavetable

Die Wellenformen sind hier in einem EPROM vom Typ 2732 gespeichert. Im original DIGISOUND VCDO wurde ein 2716 verwendet, was nur noch schwer erhältlich ist. Der 4kb große Speicher das 2732 Eproms ist in 64 WAVETABLES mit einer Größe von jeweils 64Byte unterteilt.

Die 64Byte langen Wavetables werden zum Durchfahren mit einem externen Signal angesteuert. Hier ist zu beachten, daß die Frequenz des Steuersignals 64x höher sein muß als die erforderliche Tonfrequenz. Das heißt, daß man bei der Verwendung eines VCOs zur Ansteuerung, muß dieser um 6 Oktaven nach oben gestimmt werden, um beim Wavetableoszillator die erwünschte Frequenz zu erhalten.

Es sind jeweils 8 Wavetables mit unterschiedlichem Obertongehalt in einer Tabelle angeordnet. Dieses macht es möglich über einen Steuereingang die 8 Wellenformen durchzufahren, was erstaunliche Klänge erzeugt. Um nun auf die 64 Wavetables zu kommen, kann man zwischen 8 Bänken wählen. Das original Digisound 80 ROM (2716) enthält nur 4 Bänke. Die 4 Bänke mit 32 Wavetables können mit eigenen Wellenformen beschrieben werden. Das aktive WAVETABLE wird durch zwei 7Segment LED Displays dargestellt.

Das Modul:

LINDHOF-MODULAR-Wavetable2-copyLINDHOF-MODULAR-Wavetable1-copy

Das Modul besteht aus zwei Platinen. Die große Hauptplatine ist mit EPROM, DAC und Ansteuerbausteinen bestückt und stellt die Verbindung zum Bus her. Die kleiner "Huckepack-" Platine ist für die Ansteuerung des 7Segment Displays zuständig.

Die Steuerung dieses Wavetables erfolgt ausschließlich über Buchsen auf der Frontplatte. Hier ist auch das externe Oszillatorsignal mit der 64fachen Frequenz, der gewünschten VCDO-Frequenz anzuschließen. Mit zwei Steuersignalen können die 8 Wellenformen einer Reihe und auch die 8 Bänke durchfahren werden. Es ist auch ein Reset Eingang vorhanden, der zum ersten Wave in die erste Bank schaltet.

Die Wellenformen, die ja in digitaler Form im EPROM vorliegen, werden ausgelesen und mit eine 8Bit Digital/Analogwandler (DAC0800) in die analoge Form gebracht. Dieses Signal kann dann an der Buchse, zur weiteren Verwendung, abgegriffen werden.

In Planung ist eine Speicheraufteilung, die größere WAVETABLE zulaßt! Desweiteren ist es auch möglich, einen 8Bit Sample Player aus diesem Modul zu erstellen.

Die Wellenformen sind am PC leicht zu entwerfen. Diese Daten können leicht in ein EPROM gebrannt werden. Wer Interesse an einen EPROM hat, aber keinen Brenner hat kann sich gerne bei mir melden.

Die Schaltung stammt aus dem Digisound 80 VCDO. Eine neue Umsetzung dieser Schaltung gibt es von Kenn Stone für den CGS Synth. Von hier habe ich die Ansteuerung der Displays übernommen.

Es wurde jedoch von mir eine vollständig neue Platine entwickelt, um auch den Anschluß an das bestehende Bussystem zu gewährleisten.

Oszillogramme:

Im Folgenden sind die die vier Wellenform-Bänke zu sehen. Jede Bank hat insgesamt 8 Wellenformen, von den Bänken gibt es 8Stk. Jedoch sind nur die vier unteren Bänke belegt. Auf den Animationen sind die acht Wellenformen nacheinander zu sehen.

 

BANK 1 - Wave 1 bis 8

WAVETABLE

 

BANK 2 - Wave 1 bis 8

WAVETABLE

 

BANK 3 - Wave 1 bis 8

WAVETABLE

 

BANK 4 - Wave 1 bis 8

WAVETABLE

 

Mittels einen Clock-Signals können die achte Wellenformen einer Bank auch zyklisch gewechselt werden, was zu tollen Klangformen führt.

Spezialbauteile:

Spezialbauteile ist hier ein 4kb große Eprom (Speicher) vom Typ 2732 in dem 64 WAVETABLES mit einer Größe von jeweils 64Byte abgelegt sind.

Quelle:

Diese Modul basiert auf dem VCDO des Didisound 80 Modularsynthesizers. Eine Kopie des Original Digisound Roms wurde verwendet, um den original Klang zu erhalten.

Zusätzliche Informationen & Interessantes zum Modul:

Weitere Informationen zu diesem Modul, zu dem Modularsynthesizer und zu allgemeinen Grundlagen ergänzen das bisher Beschiebene.

Verwendete Patch/Messkabel mit 4mm "Bananenstecker"
Informationen zum internen Synthesizerbus
Gehäusetechnik - 19" Modularbaugruppenträger
Geschichte und Funktionsweise von Klangsynthese