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TSUNAMI

The biggest wave

Die Klangerzeugung ist ganz klassisch aufgebaut, wie man sie von traditionellen Analogsynthesizern her kennt. Ihr Ursprung liegt in den spannungsgesteuerten Modularsystemen der 70er. Da der Tsunami jedoch über ein integriertes MIDI-Interface verfügt, ist er in jedes (neue oder alte) Studio leicht zu integrieren. Dieses ist bei den traditionellen Synthesizern ohne MIDI nicht immer gegeben.

tsunami 01

Da Synthesizer mit rein analoger Klangerzeugung heute fast nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich sind, sind die Preise in keinem Verhältnis zum Sachwert. Es handelt sich also fast ausschließlich um Sammler- und Liebhaberpreise.

Mit dem Tsunami steht Ihnen also ein Synthesizer zur Verfügung, bei dem die Technik die Kosten bestimmt, und nicht der Gebrauchtmarktpreis. Bei den "alten" Synthesizern wird auch meistens noch ein MIDI-Interface fällig, das zusätzlich den Geldbeutel belastet.

tsunami 02 Der Prototyp des Tsunami Synthesizers.

Zusätzlich stellt der Tsunami auch die über Midi eintreffenden Steuersignale als CV Steuersignale an Buchsen zu Verfügung, so das einen weiterer Analogsynthesizer ohne MIDI-Interface angeschlossen werden kann. Alternativ ist der Tsunami auch über die CV und Gate Buchsen steuerbar ( anstatt mit MIDI). Wenn sie schon einmal mit einem analogen Synthesizer gearbeitet haben, dann ist die Bedienug des Tsunami leicht zu erlernen, denn sie unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen analogen Synthesizern. Alle Regler sind eindeutig bezeichnet, und in die Funktionsgruppen unterteilt.

Falls Sie mit analogen Synthesizern noch nicht vertraut sind, sollten Sie zusätzlich das Kapitel "Kleine Einführung in die Klangsynthese" durcharbeiten, um schnell zu sinnvollen Ergebnissen zu gelangen.

Im Tsunami sind folgende Funktiosgruppen enthalten, die den Modulen eines modularen Synthesizer-Systems entsprechen:

2 VCO (spannungsgesteuerte Oszillatoren)
1 VCF (spannungsgesteuertes Tiefpassfilter 12dB/24dB)
1 VCA (spannungsgesteuerter Verstärker)
2 ENV (Hüllkurvengeneratoren)
1 INPUT (Eingangsverstärker)
1 MIDI-CV-Interface (2 Steuerspannungen, 1 Gatesignal)
pie feste Verschaltung der Module untereinander ist klassisch. Jeder Klangparameter verfügt über einen eigenen Drehregler oder Schalter und ist somit unmittelbar zugänglich und in Echtzeit veränderbar. Die Bedienungselemente der Module sind in Gruppen an der Frontplatte zusammengefasst und optisch voneinander abgesetzt.

Als klangliches "Rohmaterial" dienen die VCOs, und/oder der externe Audioeingang. Das gewählte Signal durchläuft nacheinander VCF und VCA, bevor es am Audioausgang zu hören ist.Für VCF und VCA steht jeweils ein eigener Hüllkurvengenerator zur Verfügung.

Die Funktionsgruppen sind intern Spannungsgesteuert und sind so auch recht flexibel steuerbar. Die Tonhöhe der VCOs wird von zwei Faktoren beeinflußt:

manueller Frequenzregler
MIDI Tonhöheninformation

Die Frequenz des VCFs wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

manueller Frequenzregler
Hüllkurve
MIDI Tonhöheninformation
MIDI Anschlagsstärkeninformation

Beim VCA sind folgende Parameter Spannungsgesteuert:

Hüllkurve
MIDI Anschlagsstärkeninformation

Der Hüllkurvengenerator für VCF und VCA sind unterschiedlich aufgebaut. Die Hüllkurve für den VCA verfügt über die 4 Parameter Attack, Decay, Sustain und Release. Die Parameter können alle über entsprechenden Potis verändert werden. Die Hüllkurve für den VCF ist einfacher aufgebaut und enthällt nur Attack, Sustain und Release. Attack und Relaise Zeiten können mittels Potis verändert werden. Die Sustainphase kann lediglich zu und abgeschaltet werden.

Das MIDI-CV-Interface steuert die analogen Klangmodule. Ein am MIDI-Eingang eintreffender Notenbefehl bestimmt die Tonhöhe der VCOs und des VCFs. Außerdem wird die Anschlagsstärke der MIDI-Notenbefehle ausgewertet und die Hüllkurvengeneratoren durch das Gatesignal gestartet.

Eine sehr ausführliche Bedienungsanleitung gibt es hier.